Aktuelles im April 2021

 

Allen Kranken zu Hause, in den Krankenhäusern und Pflegeheimen wünschen wir
von Herzen gute Besserung!

WOCHE FÜR DAS LEBEN vom 18. bis 25. April 2021


Bild: www.woche-für-das-Leben.de
In: Pfarrbriefservice.de

Die Aktion WOCHE FÜR DAS LEBEN geht auf eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) zurück. Seit 1994 wird sie gemeinsam mit dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland durchgeführt. Mit dieser in Westeuropa einzigartigen Aktion leisten die Kirchen seit mehr als 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens. In diesem Jahr blickt die WOCHE FÜR DAS LEBEN auf das Lebensende unter dem Thema „Leben im Sterben“. Gerade schwer kranke Menschen brauchen ein Höchstmaß an Fürsorge und Begleitung. Was macht das Leben am Ende lebenswert und wie können Betroffene – auch Angehörige – bestmöglich unterstützt werden?


Marienmonat Mai 2021

Nachdem wir den Maimonat am Freitag, den 30. April 2021 in unserem Pfarrverband feierlich in St. Karl Borromäus eröffnet haben, geht es weiter mit folgenden Maiandachtsterminen – zu denen wir sehr herzlich einladen:

Gestaltet von PV-Mitgliedern für PV-Mitglieder:

  • Dienstag, 04. Mai 2021, 18.00 Uhr (Karl Borromäus)

Gestaltet von einem indischen Team mit Pater Stephen:

  • Freitag, 07. Mai 2021 um 18.00 Uhr (Hl. Kreuz)
  • Dienstag, 11. Mai 2021 um 18.00 Uhr (Karl Borromäus)
  • Sonntag, 16. Mai 2021 um 18.00 Uhr (Hl. Kreuz)
  • Dienstag, 18. Mai 2021 um 18.00 Uhr (Karl Borromäus)
  • Freitag, 21. Mai 2021 um 18.00 Uhr (Hl. Kreuz)
  • Dienstag, 25. Mai 2021 um 18.00 Uhr (Karl Borromäus)
  • Der Maimonat wird feierlich beendet in Hl. Kreuz am Sonntag, den 30. Mai 2021 um 18.00 Uhr.

Herzliche Einladung zur Mitfeier des Marienmonats Mai!


Verabschiedung Johannes Hagl

Herr Hagl, der seit 1983 als Pastoralreferent in verschiedenen Funktionen in der Erzdiözese tätig war, ist seit dem 31. Januar 2021 offiziell im Ruhestand. Im Dekanat Forstenried war er über viele Jahre der Beauftragte für die Erwachsenenbildung. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen, die er in unserem Pfarrverband durchgeführt hat, gehörten die Bibelgespräche in Heilig Kreuz und in der Fastenzeit die Exerzitien im Alltag, die in St. Karl Borromäus stattfanden. Aufgrund seiner Verbundenheit mit unseren beiden Gemeinden war es sein Wunsch, sich im Rahmen eines Gottesdienstes zu verabschieden. Für uns ist es die Gelegenheit, ihm für seinen Beitrag zum spirituellen Leben der Gemeinde zu danken.
Wir wünschen Ihm Gottes Segen und einen guten Übergang und Einstieg in die neue Lebensphase.


Feier zur Osternacht in St. Karl Borromäus

Sehen Sie im Anschluss den Mitschnitt der Feier zur Osternacht in St. Karl Borromäus. Pater Stephen Arockiam hat die Messe trotz der derzeit schwierigen Zeit für Sie gehalten. Für die Kirchenmusik zeichnete Frau Elisabeth Waas verantwortlich. Solisten waren Joel Beer (Gesang) und  Olivia Kunert (Trompete).


Mantel zu Ostern 2021 – „Vertrau mir, ich bin da!“

So lautet das Leitwort, das vom Bonifatiuswerk für die Vorbereitung der Erstkommunion in diesem Jahr angeboten wird. Bei einem Gespräch über die gegenwärtige krisenhafte Situation in Kirche und Gesellschaft bin ich erst richtig darauf aufmerksam geworden. Während ich den Eindruck hatte, dass alles drunter und drüber geht, dass die negativen Nachrichten über den Zustand der Kirche nicht abreißen, dass die Pandemie immer tiefere Spuren im Leben von Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen hinterlässt, und sich so mancher Hoffnungsschimmer unversehens verflüchtigt, da entfalteten diese Worte in meiner Seele eine beruhigende Wirkung: „Vertrau mir, ich bin da!“

Wer fordert mich da auf, zu vertrauen? Kann ich, können wir überhaupt noch jemandem Vertrauen schenken? Angesichts der vielen unerfüllten Zusagen, der Verfehlungen auf vielen Ebenen in der Kirche, ist es nur allzu verständlich, dass wir denjenigen nicht mehr vertrauen/glauben, die unser Vertrauen missbraucht, hintergangen, untergraben, letztlich zerstört haben. Wer hat nicht schon die schmerzliche Erfahrung gemacht, das Vertrauen in eine Person oder eine Institution verloren zu haben. Vertrauen ist schnell verloren, und es dauert eine halbe Ewigkeit, es zurückzugewinnen.

Was hat das mit Ostern zu tun?
Für die Frauen und Männer, die mit Jesus voller Hoffnung von Galiläa nach Jerusalem gekommen waren, war der schmachvolle Tod ihres Hoffnungsträgers eine riesige Enttäuschung. In den Evangelien gibt es unzählige Hinweise auf die Erwartungen der Jüngerinnen und Jünger, vor allem der Apostel Petrus, Jakobus und Johannes. Sie alle rechneten mit einer triumphalen Machtergreifung Jesus, und erhofften sich einflussreiche Ämter. Nichts davon erlebten sie. (Ent-)Täuschung auf der ganzen Linie. Jedoch finden wir in denselben Schriften ermutigende Zeugnisse, dass ER über seinen Tod hinaus anwesend ist, dass ER die Menschen seine bleibende Gegenwart erfahren lässt, dass ER sich um seine verängstigte Gefolgschaft kümmert. Diese Erfahrung bildet das Fundament der biblischen Geschichten, die von Begegnungen mit dem Auferstandenen berichten. Aus dieser Erfahrung schöpften sie Mut und Zuversicht. War es nur Einbildung, oder waren es echte Erfahrungen, die in jenen Frauen und Männern die Überzeugung reifen ließ: ER ist auferstanden.

Gewiss, niemand kann die Erfahrung der Nähe dessen, an den wir als von den Toten Auferstandenen glauben, verordnen oder erzwingen. Letztlich ist es ein freies Geschenk dessen, der für uns Menschen gelebt und gelitten hat. Verhält es sich mit dem Vertrauen anderen Menschen gegenüber nicht ähnlich? Niemand kann uns dazu zwingen, einem anderen Menschen zu vertrauen. Das Vertrauen basiert auf der Grunderfahrung: der andere ist gut zu mir, er sorgt sich um mich, er steht mir zu Seite, er respektiert und achtet mich. Wo Menschen diese Grunderfahrungen vorenthalten werden, sie das Gegenteil erleben, da entstehen Verwundungen in der menschlichen Psyche, die nur ganz schwer geheilt werden können. Nur Betroffene können sagen, wie sehr die Verwundungen sie belasten, wie sie damit leben können, was ihnen die Kraft gibt, auf eine bessere Zukunft zu hoffen. Wer solche Verwundungen erlitten hat, für den mag die Aufforderung Jesu an den im See versinkenden Petrus „Vertrau mir, ich bin da!“ eine Einladung sein.

Wir möchten ihnen und uns allen diese Worte in der jetzigen Situation zusagen. Wir tun dies als Ausdruck der Hoffnung, die uns durch die Auferstehung Jesu geschenkt ist: Der Tod, das Leid, die Enttäuschung haben nicht das letzte Wort. Das stärkere Leben hat sich am Aufer-stehungstag durchgesetzt und wird sich auch heute durchsetzen. Es ist der Auferstandene, der uns sagt: „Vertrau mir, ich bin da!“

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe und gesegnete Ostern!
P. Stephen und P. Klaus


Der 1. Pfarrbrief 2021 ist online

Der erste Pfarrbrief im Jahr 2021 steht für Sie ab sofort online zum Herunterladen bereit. Er liegt aber wie gewohnt auch in den Kirchen aus und kann gerne in gedruckter Form mit nach Hause genommen werden.
Das Redaktionsteam hat wieder hervorragende Arbeit geleitstet und für Sie alles Wichtige aus den Pfarreien zusammengetragen.


Kommen Sie mit auf eine ökumenische Entdeckungsreise!

Wir laden Sie im Jahr 2021 ein, gemeinsam hinzuschauen, was Ihnen und anderen im Leben und im Glauben Halt gibt, und ein spannendes ökumenisches Jahr zu entdecken. Wir möchten Sie ermuntern, neue Formen der ökumenischen Gemeinschaft auszuprobieren und schon gewachsene Kontakte zu vertiefen.

Gehen Sie auf eine ökumenische Entdeckungsreise – wir unterstützen Sie dabei! www.was-gibt-halt.de

Der Flyer besteht aus zwei Seiten. Zum Lesen und Herunterladen bitte einfach auf das Bild klicken.


Zusatzangebote Gottesdienste zu Coronazeiten

Neue Live-Stream-Gottesdienste und Hausgottesdienste für den
vierten und fünften Fastensonntag sind ab sofort online

Wir haben wieder schöne Alternativen zum Gottesdienst in der Kirche für Sie zusammengefasst und diese Angebote neu sortiert. Somit haben Sie gerade in der derzeitigen Pandemie-Situation die Möglichkeit, Gottesdienste auch außerhalb der Kirchen zu feiern.
Unter der Rubrik „Gottesdienste“ finden Sie die zwei Angebote:

Schauen Sie gerne einmal vorbei, wenn Sie auf die Links klicken kommen Sie direkt dorthin.


Aktuelle Öffnungszeiten der Pfarrbüros

Coronabedingt haben die Pfarrbüros folgende Öffnungszeiten:

  • Heilig Kreuz: Montag und Freitag von 09:00 – 12:00 Uhr
  • St. Karl Borromäus: Dienstag und Donnerstag von 09:00 – 12:00 Uhr

Pater Klaus und Pater Stephen können Sie auch gerne eine Nachricht unter der Rufnummer 089 / 745 29 29-0 hinterlassen.
In sehr dringenden Fällen rufen Sie bitte unter folgender Rufnummer an:
0175 / 29 87 109
Die Pfarrheime des Pfarrverbandes sind geschlossen.
Wir bitten um Verständnis!


Gebet in der „Corona-Pandemie“ 

Herr, in einer Zeit der Sorge um Gesundheit und Leben der Menschen in meiner Nähe, die ich kenne und liebe, und derjenigen in der Ferne, von denen ich täglich in den Nachrichten höre, bringe ich Dir alle am Virus Erkrankten und bitte für sie um Stärkung und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern seelische und körperliche Kraft; den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit und Weitsicht.

Ich bitte Dich für Menschen, die in Panik sind, für alle, die von Angst überwältigt sind.
Ich bete um Frieden inmitten des Sturms, um eine klare Sicht in der Bedrängnis.
Ich bete für alle, die finanziellen Schaden befürchten oder bereits erleiden.

Guter Gott, ich bringe Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können, besonders die Alten.
Berühre Du ihre Herzen mit Deiner Sanftheit.
Ich bete, dass die Epidemie nachlässt und bald überwunden werden kann, dass Normalität wieder einkehrt.
Mache mich dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass mich nicht vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist, dass auch ich einmal sterben werde und nicht alles kontrollieren kann. Du allein bist ewig.
Mach mich dankbar für so vieles, was ich in dieser Krisenzeit neu wertschätze.
Dir vertraue ich, dem Freund des Lebens, und bitte um Deinen Segen für alle Menschen.
Amen.